Religionspädagogische Erziehung



Informationen rund um die Religionspädagogische Erziehung

Wir sind eine katholische Kindertagestätte. Religionspädagogische Angebote gehören zu unserer Konzeption und zu unserer Arbeit mit den Kindern. Religiöse Themen werden nach der christlichen Lehre der katholischen Kirche behandelt und finden ihren Platz im Tagesablauf in Tischgebeten, Spielen, Liedern und Angeboten wieder, wo sie in kindgerechter Form an die Kinder vermittelt werden. Religionspädagogische Erfahrungen sind konzeptionell und in der Zielsetzung durch wiederkehrende Abläufe und Rituale festgeschrieben.
Als besondere Höhepunkte führen wir auch Wort – und Familiengottesdienste durch, die wir mit den Kindern unter Beteiligung ihrer Familien vorbereiten und durchführen. Ein regelmäßiger Kontakt mit dem  Herrn Pfarrer, dem die Kita sehr am Herzen liegt, gehört natürlich dazu. Auch die Gruppenkreise werden dazu genutzt, um mit den Kindern religiöse Lieder zu singen und Geschichten aus der Bibel zu erzählen und mit unterschiedlichen Elementen zu vertiefen. Unterstützt werden wir in unserer religionspädagogischen Arbeit von unserer Gemeindereferentin.

Bibelentdecker

In dieser Bibelwoche drehte sich alles um DAVID

David tanz.jpg war ein Junge, ein Sohn von Isai. Isai hatte aber auch noch 7 andere Söhne, die alle älter waren als David. Und Isai hatte viele Schafe in seinem Besitz. David war also Hirte und hütete die Schafe. Sein Hirtenstab half ihm, die Schafe beieinander zu halten und mit gefährlichen Löwen oder Bären zu kämpfen. Manchmal spielte David auf seiner Harfe, wenn er die Schafe hütete. Das klang wundervoll.

Eines Tages kam g%20und%20d.jpgSamuel, ein Prophet zu Isai und fragte nach Isai’s Söhnen. Isai stellte ihm seine Söhne vor. Denn Samuel hatte von Gott den Auftrag  bekommen, einen von Isai’s Söhnen zu salben und damit ein Zeichen zu geben, dass dieser Sohn bald König werden würde. Isai brachte also seine sieben älteren Söhne zu Samuel. Dieser begutachtete alle sieben nacheinander. Samuel fand den einen oder anderen Sohn als König ganz gut geeignet, weil einer zum Beispiel groß und stark war, ein anderer war besonders schlau. Aber Gott sagte bei allen sieben zu Samuel, dass sie es nicht sind. Also fragte Samuel Isai, ob er noch einen Sohn hätte. Ja, da wäre noch David, sein Jüngster, der die Schafe auf dem Feld hütete. David sollte zu Samuel kommen. Und Samuel erkannte mit Gottes Hilfe in David den neuen König. So salbte Samuel David mit einem kostbaren Öl aus einem Salbhorn.

Damals herrschte auch Krieg. Einige von Davids Brüdern mussten in einer Armee für ihr Land und ihren König kämpfen. David wurde von seinem Vater Isai ins Armeelager geschickt weil er nach seinen Brüdern sc
hauen sollte,theater.jpg ob es ihnen gut ginge. Er kam im Lager an und alle hatten furchtbare Angst, denn ihnen stand ein schwieriger Kampf bevor. Die Gegner hatten einen Riesen zur Unterstützung. David war aber nicht nur Hirte und Musiker, er konnte sogar mit einem Trick diesen Riesen besiegen. Er ging auf den Riesen zu. Der Riese sagte: „Ich bin Goliath, der Riese. Und du bist ja nur ein ganz kleiner Junge. Dich besiege ich ganz schnell.“ David aber antwortete: „Versuche es doch, denn ICH werde dich besiegen, weil ich an Gott glaube und er mir Kraft und Stärke gibt, obwohl ich so klein bin.“ David holte seine Steinschleuder hervor, legte einen Stein ein, schwang die Schleuder und traf den Riesen mit einem gezielten Wurf am Kopf. Der Riese fiel um und war besiegt. Alle jubelten und waren froh, dass der kleine David den Riesen Goliath besiegen konnte.

König Saul war damals mit Sorgen geplagt und er hatte oft starke Kopfschmerzen. Einer seiner Diener erzählte ihm vom Musiker David, der auch den Riesen Goliath besiegt hatte. David kann sehr gut auf der Harfe spielen und vielleicht hilft die Musik dem kranken König sich zu erholen. Der König ließ nach David schicken. Dieser kam zum Königshof und spielte von da an dem König seine schöne entspannende Harfenmusik vor. Zum Glück hatte König Saul noch einen Sohn in Davids Alter: Jonathan hieß er. Und Jonathan und David wurden beste Freunde. Sie brachten sich gegenseitig ihre Stärken bei: Jonathan lernte von David wie man Harfe spielt und David lernte von Jonathan wie man mit einem Schwert kämpft.

Bibelentdeckerwochen 2014

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OSTERN  -  14.-17. April 2014


Wie jedes Jahr hörten wir zur Osterzeit davon, was Jesus damals erlebt hat. Er zog als Erwachsener in Jerusalem ein. Er ritt durch ein prunkvolles, großes Stadttor. Alle Leute, die in dieser wunderschönen Stadt Jerusalem wohnten, bereiteten sich auf das Passahfest vor. Und als sie Jesus auf dem Esel reiten sahen, legten sie Blumen, Palmzweige und bunte Stoffe vor ihm auf den Weg. Sie behandelten ihn wie einen König, denn sie glaubten daran, dass Jesus Gottes Sohn war.

Wir legten ein buntes Bodenbild in die große Mitte unseres gemeinsamen Morgenkreises im Flur. 

Jesus und seine Jünger feierten auch das Passahfest. Aber Jesus ging es damals gerade nicht gut. Er war sehr traurig und bedrückt, denn Gott, sein himmlischer Vater, hat ihm gesagt, dass er bald sterben müsse, damit allen anderen Menschen auf der Erde ihre Fehler vergeben werden konnten. Das ist schwierig zu verstehen und ziemlich traurig.

Wir sahen gemeinsam einen kurzen Film zu dieser Geschichte.

Jesus und seine Jünger aßen eines Abends, es war ein Donnerstag, gemeinsam Brot und tranken Wein. Vor dem gemeinsamen Mahl fing Jesus an, seinen Freunden die Füße zu waschen als Zeichen eines Dieners. Das verwunderte die Freunde sehr. Jesus war doch nicht ihr Diener sondern Freund und trotzdem verhielt er sich wie ein Diener.
Bei diesem Essen sagte Jesus, dass er bald sterben würde. Seine Freunde konnten sich das nicht vorstellen. Und dann tat Jesus etwas Seltsames. Er nahm Brot und teilte es mit seinen Freunden und sagte: „Jedes mal, wenn ihr solches Brot esst, dann denkt an mich.“ Und dann nahm er einen Kelch mit rotem Wein, alle durften daraus trinken und Jesus sagte: „Jedes mal, wenn ihr solchen Wein trinkt, dann denkt an mich.“

Mit allen Kindern und Erwachsenen in der Kita wuschen wir uns gegenseitig unsere Hände und aßen ein Stück von großen Broten.

Nach dem gemeinsamen Essen gingen sie zu einem Garten mit vielen Olivenbäumen. In diesem Garten wollte Jesus zu seinem Vater reden, er wollte zu Gott beten. Und damit er dies in Ruhe tun konnte, hat er sich gewünscht, dass seine drei Freunde Petrus, Johannes und Jakobus aufpassen. Jesus ging beten, aber die Freunde schliefen ein. Jesus kam zurück vom Beten und war enttäuscht darüber, dass seine Freunde nicht wach geblieben waren. Er bat sie erneut aufzupassen und ging wieder beten. Dreimal schliefen seine Freunde ein. Jesus war wirklich traurig und enttäuscht von seinen Freunden. Aber es waren trotzdem immer noch seine Freunde.
Dann kam ein anderer Freund dazu, Judas hieß er. Er brachte Soldaten und Hohepriester mit. Judas küsste Jesus auf die Wange, so wie sie es als Freunde beim Begrüßen immer taten. Und das war ein geheimes Zeichen für die Soldaten. Die Soldaten nahmen Jesus fest. Judas hatte Jesus nämlich für Geld verraten. Das war wirklich schlimm. Jesus wurde abgeführt und am nächsten Tag dazu verurteilt zu sterben.

Ein Glühwürmchen erzählte uns (im Schein von Schwarzlicht), was es im Olivenbaumgarten beobachten konnte.

An diesem Freitag musste Jesus sein furchtbar schweres Kreuz, an dem er zum Sterben festgenagelt werden sollte, durch ganz Jerusalem tragen. Viele Leute, die ihn kannten und mochten, weinten vor Traurigkeit. Als Jesus auf einem hohen Berg ankam, war es dann leider soweit. Er wurde ans Kreuz genagelt und starb.
Als er tot war, wurde er in ein Felsengrab gelegt. Dort war es ganz dunkel. Die Menschen trauerten um ihren König, um ihren Sohn Gottes.
Doch nach zwei Nächten geschah etwas Wunderbares, etwas Schönes: Das Grab von Jesus war leer, er nicht mehr da. Er wurde von Gott auferweckt, so wie Gott es Jesus versprochen hatte. Das wunderte die Leute sehr. Sie waren nicht mehr traurig, sie waren fröhlich, denn ihr König wurde zu neuem, anderen Leben erweckt. So wie eine Raupe, die sich in ihren Kokon verkriecht um dann als wunderschöner Schmetterling herauszuschlüpfen. Oder so wie ein Samenkorn, was in die dunkle Erde gelegt werden muss, damit daraus etwas Neues wachsen kann.

In der St. Petrus Kirche trafen wir uns mit Wiltrud und Monika. Dort hörten wir diese Geschichte und sahen ein großes Kreuz. Dieses Kreuz durften wir am Ende mit bunten, selbstgebastelten Blumen schmücken, als Zeichen dafür dass wir froh darüber sein dürfen, dass Jesus uns geholfen hat.

Bibelentdeckerwochen 2013

Die Großen und Kleinen aus der Kita haben in diesem Jahr bereits zwei Bibelentdeckerwochen gemeinsam erlebt. Eine Bibelentdeckerwoche bedeutet, dass sich alle Gruppen eine Woche lang jeden Morgen zu einem großen Morgenkreis in unserem Flur treffen und zu einem bestimmten Thema Erzählungen hören, sie vertiefen, Lieder singen und Spiele ausprobieren. Der Abschluss einer solchen Woche findet in der Regel in der Kirche statt.
Die erste Bibelentdeckerwoche in diesem Jahr hatten wir bereits im Februar, das Thema war „Jesus“. Die Kinder haben von Johannes dem Täufer gehört und wie dieser Jesus taufen durfte. Daraufhin haben die Kinder Fotos von ihrer eigenen Taufe mitgebracht, mit denen wir eine große Collage gestaltet haben. Wir haben auch von der Heilung des Gelähmten, der Sturmstillung und von anderen Geschehnissen gehört und vor allem gestaunt.
In der Woche vor dem Osterfest haben wir vom Palmensonntag, dem letzten Abendmahl, von Jesus Festnahme, seinem schweren Weg mit dem Kreuz, seinem Tod und seiner Auferstehung gehört.
Am Gründonnerstag durften jedoch auch unser traditionelles Osterfrühstück und die Ostereiersuche auf dem Außengelände nicht fehlen…

Die nächste Bibelentdeckerwoche findet im Juni statt und wir freuen uns schon jetzt auf eine tolle Woche!