Öffentlichkeitsarbeit

Großes Klimaprojekt in der Kita St. Petrus

Pressemitteilung der Stadt Buchholz:

https://www.buchholz.de/portal/meldungen/kinder-lernen-klimaschutz-903003418-20101.html?rubrik=903000076

Rückblick der Umweltwochen im Mai 2018
Im Mai 2018 haben wir im ganzen Haus mit allen Kindern Umweltwochen gestaltet.
Begonnen haben wir mit einem allgemeinen Kreis zum Thema Klimawandel und ökologischer Fußabdruck.
Die Kinder haben spielerisch gelernt, dass wir unsere Welt schützen müssen und wie wir dies tun können haben wir in weiteren Kreisen in den anschließenden Wochen gelernt.
Jeder Tag stand unter einem anderen Klimaschutz-Punkt.

Müll:
Mit einem kleinen Handpuppenspiel haben wir mit diesem Thema den Einstieg gewählt. Eine Puppe schmiss achtlos Müll in die Natur, eine andere sprach diese darauf empört an und stellte in die Runde die Frage, wie wohl unsere Welt aussehen würde, wenn alle Menschen ihren Müll immer so achtlos in die Natur schmeißen würden.
Wir haben besprochen, wie wir Müll vermeiden können (z.B. Baumwollbeutel mit zum Einkaufen nehmen, anstatt Plastiktüten zu kaufen.) Außerdem haben die Kinder gelernt, in welchem Eimer welcher Müll gesammelt wird.
Wasser:
Die Kinder haben spielerisch erfahren, wie wir mit der Ressource „Wasser“ umgehen. Anhand von Beispielen haben wir zunächst einmal gesammelt, wofür wir Wasser brauchen, z.B. zum Duschen, zum Trinken, zum Hände waschen, zum Kleidung waschen u.v.m. Den Kindern fielen sehr viele Beispiele ein. Ein Mensch in Deutschland verbraucht durchschnittlich 140 Liter Wasser am Tag. Dieses wurde den Kindern anhand von 14x 10 Liter Wassereimer verdeutlicht. Wir haben darüber gesprochen, wie wir Wasser sparen können (z.B. die Blumen mit Regenwasser gießen, das Wasser beim Zähneputzen ausstellen usw.).
Die Kinder haben gelernt, wie Menschen in Afrika sich Wasser beschaffen. Daraus haben wir ein Wassertransportspiel entwickelt, bei dem die Kinder Wasser schöpfen und transportieren mussten, bis sie genügend Wasser zusammen hatten, um Wäsche zu waschen.

Strom/ Energie:
Anhand von einem Tagesablauf eines Kindes haben wir festgestellt wie viel Strom bzw. Energie wir von morgens bis abends verbrauchen.
Danach haben wir besprochen, wie wir z.B. Strom sparen können. Statt Fernsehen gucken, könnte man .z.B. ein Buch lesen oder Seilspringen.
Im Anschluss haben wir Bilder von verschieden Kraftwerken gesehen, in denen Strom produziert wird. Vom Atomkraftwerk, über Windenergie bis hin zu Solaranlagen. In der Situation haben wir über die umweltfreundliche Energiegewinnung gesprochen.
Luft und Verkehr:
In Anknüpfung an die Energiegewinnung haben wir über verschiedene Verkehrsmittel und Fortbewegungsmittel gesprochen. Pantomimisch mussten die Kinder Fahrzeuge erkennen und herausfinden, ob sie wie z.B. ein Fahrrad umweltfreundlich oder ein Auto umweltschädlich sind. Dazu haben die Kinder rote und grüne Karten bekommen. Bei umweltschädlichen Fortbewegungsmitteln hielten sie die rote Karte hoch und bei umweltfreundlichen die grüne Karte. Im Anschluss sind wir auf die Wiese gegangen und haben ein Bewegungsspiel „Schützer, Schützer, wie komm ich in die Kita?“ (ähnlich wie Fischer, Fischer) gespielt.

Essen:
Viele Nahrungsmittel müssen einen weiten Weg zurücklegen, bis sie bei uns auf dem Teller landen. Anhand von einer Banane wurde uns deutlich, wie weit sie reisen muss, um dann von uns geschält zu werden. Vom Feld, mit dem LKW zum Hafen, mit dem Schiff zum nächsten Hafen und von dort wieder mit verschiedenen LKW zu mehreren Fabriken, in denen die Bananen nachreifen muss und verpackt wird. Von dort aus geht’s dann wieder mit dem LKW in unsere Supermärkte. Diesen Weg haben wir mit den Kindern mit Sand-LKW und Schiff nachgespielt.
Somit haben wir gelernt, dass Lebensmittel, die nicht aus der Region stammen, einen großen ökologischen Rucksack mit sich tragen.
Dies wurde noch deutlicher als wir uns eine Weltkarte mit verschiedenen Herkunftsländern unserer Lebensmittel angeschaut haben.
Die Umweltwochen waren sehr umfangreich und fanden mit
„Kleine Klimaschützer unterwegs“ ihren runden Abschluss. In dieser Zeit konnten alle Kinder grüne Meilen sammeln. Wenn die Kinder beispielsweise mit dem Fahrrad oder zu Fuß zur Kita kamen, gab es einen grüne Meilen Sticker. Genauso gab es aber auch Sticker für besonders umweltfreundliches Verhalten, in dem die Kinder darauf achten, dass das Licht nicht unnötig leuchten muss. Diese Meilen werden alle zusammen gezählt und im November bei der UN Klimakonferenz präsentiert.
Ein großes DANKESCHÖN an alle Eltern, die uns und ihre Kinder bei dieser Aktion unterstützt haben!!!

Kultusministerium ernennt uns zur Konsultationseinrichtung


Die kath. Kindertagesstätte St. Petrus in Buchholz wurde am 29.10.13 offiziell vom Kultusministerium zur Konsultationskita ernannt.
Eingeladen und anwesend waren  Fr. Steffens vom Kultusministerium, der Umweltbeauftragte des Bistums Hildesheim Jürgen Selke –Witzel, von der Stadt Buchholz Jan-Hendrik Röhse, Mitglieder des Fördervereins und der Kirchengemeinde St. Petrus und Kinder und Mitarbeiter der Kita St. Petrus . Auszeichnung%20Uebergabe.jpeg
Kita bildet... „Praxis berät Praxis“ – ein Ansatz zur Qualitätssicherung im Elementarbereich
Der Auftrag der Konsultationseinrichtungen in Niedersachsen
Die Bildungsarbeit in niedersächsischen Kindertagesstätten hat viele Facetten, zum Beispiel Sprachförderung, Bewegungserziehung, Naturpädagogik oder Medienarbeit. Als Experten in ihrem jeweiligen Spezialgebiet der frühkindlichen Bildung beraten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der insgesamt zehn niedersächsischen Konsultationskitas andere Kitas.
„Das Modell der Konsultationskitas hat sich in den letzten Jahren in Niedersachsen bewährt: Als Experten für Teilgebiete der frühkindlichen Bildung leisten die Fachkräfte dort hervorragende Arbeit und erfüllen eine Vorbildfunktion. Sie beraten nach dem Motto „Aus der Praxis, für die Praxis". Ihre Arbeit trägt in erheblichem Maße zur Qualitätsentwicklung in unseren Kitas und damit in der frühkindlichen Bildung bei.
Diese Tageseinrichtungen für Kinder bieten mit dem Ansatz „Praxis berät Praxis“ qualifizierte Modelle der elementaren Bildungsarbeit zum Anschauen, Anfassen und Nachahmen an. Die Kolleginnen und Kollegen dieser sogenannten Konsultationskitas sind kompetente Fachleute zu den vielfältigen Lernbereichen, die sich aus dem Niedersächsischen Orientierungsplan für Bildung und Erziehung im Elementarbereich ergeben.
In jeder dieser besonderen Bildungseinrichtungen bieten sozialpädagogische Fachkräfte Hospitationen und Beratungen vor allem für Kolleginnen und Kollegen aus anderen Kindertageseinrichtungen an und laden damit zur Orientierung und Nachahmung ein. Auch stehen sie für Workshops und Studientage in verschiedenen Institutionen zur Verfügung.   kinder.jpg
Sie unterstützen auf diese Weise andere Einrichtungen und Institutionen dabei, die Qualität der Familien ergänzenden Förderung von Kindern in ihren Bildungshäusern zu sichern und eine Weiterentwicklung zu verfolgen. Seit 2004 leisten Konsultationskitas mit den unterschiedlichsten Schwerpunkten eine fachliche Unterstützung für die pädagogische Arbeit in Kindertageseinrichtungen. Die Tätigkeit einer Konsultationskindertagesstätte ist auf drei Jahre begrenzt. Die beteiligten Kitas werden vom Kultusministerium pro Jahr mit bis zu 10.000 Euro unterstützt.
Sie beraten sozialpädagogische Fachkräfte aus Tageseinrichtungen und andere Interessierte über ihre eigene praktische Arbeit (Strukturen) und ihre Konzepte (Inhalte).  Die Darstellung des in der Alltagspraxis verankerten pädagogischen Ansatzes und der damit verbundenen Strukturen steht im Vordergrund.                     Eine Konsultationskita präsentiert exemplarisch einen besonderen inhaltlichen Schwerpunkt, wirkt innovativ und arbeitet kontinuierlich an der Weiterentwicklung ihrer Konzeption. Sie beteiligt sich an Fortbildung, Beratung und Vernetzung in der Region und verbreitet Inhalte auch überregional.
Konsultationskindertagesstätten sind – neben der Fachberatung und Fortbildung – zu einer erfolgreichen Säule der fachlichen Qualifizierung geworden. Sie leisten so einen bedeutsamen Beitrag zur Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung und sind in diesem Sinne Motor und Ideengeber für andere Kindertagesstätten in Niedersachsen. Gleichzeitig bieten Sie auch einem guten Praxiseinblick für Menschen aus den Bereichen Schule, Ausbildung, Wissenschaft und Politik sowie anderweitig Interessierte an.
Die St. Petrus Kita hat den fachlichen Schwerpunkt „Nachhaltige Bildungs  - und Projektarbeit und Partizipation“.
„Mit dem Schwerpunkt „für eine nachhaltige Entwicklung zu sensibilisieren“ ist uns ein wichtiges Anliegen. Wertebildung schon früh zu fördern ist besonders wirksam und nachhaltig durch Beteiligung der Kinder, auch über den Tellerrand hinaus und im besonderen uns als christliche Einrichtung ein Anliegen. Alle profitieren - die fachliche Ebene im Austausch miteinander und durch Stärkung des beruflichen Profils des Erzieherberufes und Familien durch Qualitätssicherung in der Kinderbetreuung „….so die Leiterin J. Stöver
Es geht im wesentlichen um die Umsetzung von Nachhaltigkeitsthemen  z. B.  von Umwelthemen, aber auch Stärkung der sozialen Kompetenzen der Kinder, etc.. Besucher haben die Möglichkeit das offene Konzept und die Praxisstrukturen der Einrichtung kennenzulernen. Interessierte wenden sich gern telefonisch per Terminabsrache an unsere Einrichtung  (04181 – 360745)


Kita 21 Auszeichnung

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Auch in diesem Jahr wurden wir zur Kita 21 Einrichtung ausgezeichnet. Diese Auszeichnung erhalten alle Kitas, die besondere nachhaltige Arbeit leisten und die Kinder für unsere Umwelt  sensibilisieren. In einer großen Feierstunde haben wir unsere Auszeichung mit Vertretern der Stadt, des Träger, des Fördervereins, den Kindern, Eltern und Mitarbeitern gefeiert.  IMG_1889.jpg IMG_1909.jpg








Wasserprojekt der Kita St. Petrus erhält Förderpreis


„Eine Zukunft mit Wasser für alle…(water matters) war das Thema des großangelegten Hausprojektes der Kindertagesstätte St. Petrus Schulkinder%204.png
Der  Fokus wurde auf Nachhaltigkeit und Vielfältigkeit des Themas gelegt. Alle Kinder und Mitarbeiter der Kita waren beteiligt und ergründeten und erforschten  in insgesamt 15 Kleingruppenprojekten  über einen Zeitraum von 12 Wochen das vielschichtige Thema.
98 wißbegierige  Kinder  im Alter von 2-10 Jahren  erfuhren durch weiterführende Projektangebote die Vielseitigkeit des Themas und den Wert und die Bedeutung des Wassers als Lebensraum für Menschen, Tiere und Pflanzen. Exkursionen in eine Werft nach Hamburg , die Anlage eines Gemüsebeetes, zahlreiche Experimente oder auch ein Besuch im Buchholzer Wasserwerk ermöglichten einen vielfältigen Einblick.
Besondere Bedeutung für die jungen Forscher aber hatte die Thematik  „Trinkwasser“.Auch die Regenmacher.PNG%203.png Fragestellung  „Wie können wir Wasser sparen  ?! „ sollte  berührt werden und wie es Kindern aus anderen Ländern ergeht, in denen die Trinkwasserversorgung nicht so selbstverständlich ist wie bei uns Deutschland. Unter dem Aspekt „Schöpfung bewahren und Ressourcen schonen“ wurden die Kinder für die Bedeutung von Wasser sensibilisiert. Trinkwasser  steht nicht in ausreichender Menge allen Menschen zur Verfügung. „Durch eigenes Sparverhalten erreichen Geld zu sparen und damit ein Brunnenbauprojekt in Afrika mit Spenden unterstützen ist eines der zentralen Ziele des Wasserprojektes
  Mit Hilfe unseres Kooperationspartner  LRQA und Edeka wurde das  tolle Projekt realisiert und  jetzt mit dem Förderpreis  von 5000 brit. Pfd. des Unternehmens LRQA ausgezeichnet und belohnt. LRQA ist ein international tätiges Dienstleistungsunternehmen mit den Schwerpunkten Auditierung und Zertifizierung von Umweltwoche%202.pngManagementsystemen in den Bereichen Qualität, Umwelt, Arbeitssicherheit und Energie. Lloyd’s Register ist satzungsgemäß ein Unternehmen ohne Aktionäre. LR investiert die Gewinne teilweise in das Unternehmen und die Weiterbildung der Mitarbeiter. Ein weiterer Teil der Gewinne der Lloyd’s Register Gruppe wird gemeinnützig eingesetzt.Wunderwelt%20Wasser.PNG%202.png LR fördert das Projekt „Water Matters“ des St. Petrus Kita als Teil einer weltweiten Kampagne, die vor drei Jahren zum 250jährigen Bestehen des Unternehmens ins Leben gerufen wurde und örtliche Projekte rund um das Thema Wasser unterstützt.
Die kleinen und großen Wasserforscher freuen sich riesig über diesen Preis, mit dem jetzt auch eine Regenwasseranlage zur Bewässerung von Garten und Außenspielgelände, sowie Materialien und Exkursionen zum Thema realisiert werden können. Eindrücke und Fotos aus den Wasserprojekten und den Umweltwochen können an den Projektaushängen und der Ausstellung in der Eingangshalle nachempfunden werden.
Die Scheckübergabe wird Anfang nächster Woche erfolgen, genauere Infos entnehmen Sie bitte den Aushängen an der Pinnwand.

  

Logo%20kita%2021.jpg                 PRESSEMITTEILUNG

Kath. Kindertagesstätte St. Petrus erhält Auszeichnung „KITA21“ für     zukunftsweisende Bildungsarbeit

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[Buchholz], den 11.06.12] – Die kath. Kita St. Petrus  aus Buchholz  wurde  am 8. Juni 2012 im Rahmen eines Senatsempfangs von 14 bis 16 Uhr im Hamburger Rathaus als „KITA21 2012“ ausgezeichnet! Die Auszeichnung würdigt eine Bildungsarbeit, in der Kinder auf spielerische Weise erforschen, wie sie die Welt im Kleinen verantwortlich mitgestalten können. Die Kita St. Petrus erhält die Auszeichnung für ihre Bildungsarbeit  zum Thema und Projekt    „Energiedetektive“. Mit der Projektarbeit verfolgen wir das Ziel bei den Kindern in sämtlichen Bereichen eine nachhaltige Wirkung zu erzielen. Neben verschiedenen Umweltthemen gehören für uns auch die Ernährung und die Stärkung emotionaler und sozialer Kompetenzen dazu.





(c) St. Petrus Kindergarten 2008 - Leiterin@kitapetrus.de - Version: 12.11.2013